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ENSI Erfahrungs- und Forschungsbericht 2011
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sile impact») Plattendicke. Die Anprallkörper hat-
ten Massen von rund 50 kg und Anprallgeschwin-
digkeiten von etwa 100 m/s bis 160 m/s.
Im Berichtsjahr nahm das ENSI an zwei Work-
shops und sogenannten Technical-Advisory-Group
(TAG)-Meetings in Finnland teil. Dabei wurden von
ENSI und SPI einerseits Nachberechnungen zu zwei
schon durchgeführten IMPACT II-Versuchen prä-
sentiert. Andererseits wurde auch ein erster kon-
kreter Vorschlag für einen Versuch des Projekts
IMPACT III (2012 bis 2014) vorgestellt (zum letzt-
genannten Punkt siehe unter «Ausblick»).
Bei den zwei Nachberechnungen, zu denen alle
Teams im Workshop am 7.12.2011 ihre Ergebnisse
vorstellten, handelt es sich um
❚ die Versuche CTL3 und CTL21 aus der Testmatrix
A, vgl. hierzu Foto der Plattenrückseite nach dem
Versuch CTL3 in Abbildung 6 links (Durchschla-
gen der Platte und des Liners, Restgeschwindig-
keit des Projektils 17,5 m/s) und
❚ den Versuch WE1A1 aus der Testmatrix B, vgl.
hierzu Fotos der Plattenvorderseite und des Pro-
jektils nach dem Versuch in Abbildung 7.
Das von SPI verwendete Finite-Element (FE)-Mo-
dell mit Abbildung der Stahlbetonplatte, des Stahl-
rahmens und den Stahlrohren zur Abstützung an
den Felshorizont (sog. «back pipes») ist in Abbil-
dung 6 rechts dargestellt. Die Nachberechnungen
von SPI zu WE1A1 zeigten gute Übereinstim-
mungen zwischen Messung und Rechnung. Den
gemessenen Maximalwerten der Verschiebungen
von 45 mm, Stahldehnungen von 6 % und Beton-
dehnungen von -3 ‰ standen Rechenwerte von
50 mm, 4 % und -2 ‰ gegenüber. Der Punching-
Versuch CTL21, der blind vorauszuberechnen war,
zeigte eine vollständige Penetration (Perforation
des Betons), gebrochene Dywidag-Stäbe, gebro-
chene Bewehrung, keine Perforation des Liners,
plastische Dehnung des Linerblechs 4 % und eine
bleibende Verschiebung von ca. 10 cm. Aufgrund
Abbildung 6:
Versuchsplatte (Rück-
seite) CTL3 nach Test
(links) und FE-Berech-
nungsmodell (rechts).
Abbildung 7:
Versuchsplatte (Vor-
derseite) WE1A1 (links)
und Projektil (rechts)
jeweils nach Test.
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